Bautzen-Komitee e.V.

 

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Vortrag von Alex Latotzky anlässlich einer Tagung von deutschen und tschechischen Museumsmitarbeitern in Bautzen 2009

Die Bautzener Gedenkkapelle auf dem Karnickelberg


Sehr geehrte Damen und Herren,

im Namen des Bautzen-Komitees begrüße ich sie ganz herzlich in unserer Gedenkkapelle. Wir freuen uns, dass sie bei ihrem Besuch der Stadt Bautzen auch den Weg an diesen Ort und das hier bestehende Gräberfeld gefunden haben. Im Volksmund und auch bei den ehemaligen Häftlingen wird es wegen seiner Form meist nur als Karnickelberg bezeichnet. Das Gefängnis war, wegen seiner gelben Klinkersteine, dagegen in der DDR allgemein als das „Gelbe Elend“ bekannt.


Bis zum Ende der DDR befand sich an diesem Steilabhang zur Spree, direkt hinter dem Zuchthaus Bautzen, lediglich eine wilde Mülldeponie. Hier schütteten die staatlichen Stellen, allen voran die Bauwirtschaft, tonnenweise Bauschutt und Geröll auf. Später errichtete die Stadt Bautzen darauf ein Tierheim.

Unter dieser „wilden Müllhalde“ und damit direkt unter unseren Füßen liegen die Körper tausender Menschen, die zwischen 1945 und 1950 von den Bewachern des damaligen sowjetischen Speziallagers Nr. 4 verscharrt wurden. Die ihnen dann 1950 folgenden Mitarbeiter des DDR-Strafvollzuges verbrachten die umgekommenen Häftlinge dagegen zum größten Teil in den Krematorien von Görlitz oder Zittau. Hier wurden sie eingeäschert und ihre Urnen eingelagert. Erst 1958 wurden sie an die Angehörigen übergeben, sofern diese noch feststellbar waren. Die verbliebenen Urnen wurden hingegen auf den jeweiligen Friedhöfen verscharrt und fanden erst mit der Anlage dieser Gedenkstätte im Jahr 2000 hier ihre letzte Ruhe.

Wie viele Tote namenlos hier verscharrt liegen, ist nicht bekannt. Bei Suchgrabungen 1992 wurden die sterblichen Überreste von über 180 politischen Häftlingen gefunden. Das mit Hilfe unseres Komitees von der Gedenkstätte Bautzen angelegte Totenbuch umfasst jedoch die Namen von über 3.000 Menschen. Dabei handelt es sich nur jene Namen, die durch die spärlichen sowjetischen Unterlagen bisher belegt werden konnten. Die wirkliche Zahl der Verstorbenen dürfte nach Angaben von ehemaligen Häftlingsärzten hingegen erheblich höher liegen und vermutlich auch nie exakt bestimmt werden können. Dazu trägt auch der Umstand bei, dass die sowjetische Lagerverwaltung die Häftlinge des Leichenkommandos regelmäßig austauschte und in die UdSSR verlegte, wo sich ihre Spuren dann verlieren. Der jüngste bisher bekannte hier Verstorbene war Günter Süß, mit gerade einmal 15 Jahren, der älteste dagegen Gustav Feilke, der mit 83 Jahren hier verstarb. Mehr als zehn Prozent der bekannten Toten war 21 Jahre und jünger.

Nachdem sich mit dem Ende der DDR 1990 ehemalige politische Häftlinge zum Bautzen-Komitee zusammenfanden und schon im Oktober 1990 an diesem Ort einen Gedenkstein errichteten, besuchte der damalige Bundeskanzler Helmut Kohl 1993 die Gräberstätte. Ihm folgte 1997 Bundespräsident Roman Herzog. Beide bemängelten bei ihrem Besuch den unwürdigen Zustand dieses Ortes, der damals nur aus einem Parkplatz, einem Tierheim und einigen alten Garagen bestand. Immer lauter kam auch von den ehemaligen Häftlingen die Forderung nach dem Bau eines würdigen Ortes. Noch im Jahr des Besuchs von Roman Herzog erklärte der Oberbürgermeister der Stadt Bautzen auf einer Veranstaltung, dass, wenn keiner sich dafür zuständig fühle, die Stadt diese wichtige Gedenkeinrichtung eben selbst und in Eigenregie schaffen wolle. Daraufhin sagte der damalige Ministerpräsident des Freistaates Sachsen, Kurt Biedenkopf den Betrag von 900.000 DM zu und am 13. September 2000 wurde die Gedenkkapelle, in der wir uns befinden, in einem feierlichen Festakt eingeweiht. Seitdem finden hier unsere Gedenkveranstaltungen statt.

Wer aber waren diese Menschen, die unter so unmenschlichen Bedingungen hier eingesperrt waren und von denen so viele ihre Haft nicht überlebten?

Bereits auf ihren Konferenzen in Teheran, Moskau und Jalta hatten die Regierungen der Alliierten Maßnahmen zur Sicherung der Besatzungsmacht in Deutschland beschlossen. Diese wurden im Potsdamer Abkommen vom 2. August 1945 noch einmal bekräftigt. „Nazistische Führer, einflussreiche Nazianhänger und das leitende Personal der nazistischen Einrichtungen und Organisationen“, sollten es sein. Doch heißt es darin auch: „alle Personen, die für die Besetzung und ihre Ziele gefährlich sind, sind zu verhaften und zu internieren“.
Diesen Nebensatz, der eine Inhaftierung auf Grundlage einer reinen Vermutung ermöglichte, legte sich die sowjetische Siegermacht extrem weit aus. Sie inhaftiert daher in ihrer Zone neben wirklichen Tätern des NS-Systems auch jeden, den sie als einen vermuteten Feind ihres politischen Systems ansah. Dabei machte sie auch vor Menschen nicht halt, die zuvor bereits schon vom NS-System inhaftiert worden waren. Zehn Lager entstanden in der sowjetischen Zone, und einige wie Buchenwald, Sachsenhausen oder Bautzen waren zuvor Konzentrationslager des NS-Regimes gewesen. Wer ein Feind war, wurde oft sehr willkürlich bestimmt. So sei hier zum Beispiel an jene Sozialdemokraten erinnert, die sich der Zwangsvereinigung von SPD und KPD zur SED widersetzten. Stellvertretend für sie alle nenne ich Bernhard Riesenfeld (1). Er war Mitglied der jüdischen Gemeinde von Berlin und unter dem NS-Regime mehrmals eingesperrt. 1945 wurde er als SPD Mitglied zum Bezirksbürgermeister von Berlin-Teltow ernannt. Er verweigerte den Beitritt zur SED und legte sein Amt aus Protest nieder. Am 4. Juni. 1946 wurde er festgenommen und bis 1950 im Lager Sachsenhausen eingesperrt.


Ich will mit diesem Beispiel nicht den Eindruck erwecken, alle Häftlinge der sowjetischen Lager waren unschuldig, denn das trifft nicht zu. Zumindest im ersten Jahr der Internierungen hatten viele von ihnen einen Bezug zum NS-System, hatten diesem häufig als kleinere und mittlere Funktionsträger gedient. Allerdings machte sich die sowjetische Besatzungsmacht kaum die Mühe, eine wirkliche individuelle Schuld festzustellen. Zu dieser Zeit reichte schon der lose Verdacht, ein Feind der Sowjetunion zu sein, für eine Verhaftung aus, das erwünschte Geständnis wurde dann bei der Vernehmung besorgt.

Bereits Ende 1946 hatten die zehn sowjetischen Speziallager mit über 80.000 Insassen ihre größte Belegungsstärke erreicht. Die Hälfte der Insassen waren „Feinde“, die anderen mittlere und kleine Funktionsträger des NS-Systems. Von diesen wiederum galten 35.000 selbst nach sowjetischem Verständnis als so minderbelastet, dass man sie eigentlich hätte entlassen können (2). Sie wären in den Westzonen nicht einmal kurzzeitig inhaftiert worden.

Unbestritten ist heute, dass es Moskau nicht in erster Linie darauf ankam, in den Lagern arretierte Nazitäter per Gerichtsverfahren zu bestrafen. Das geht unter anderem aus einem Brief des Generalmajors der Justiz der sowjetischen Besatzungstruppen in Deutschland, Boris M. Schawer, an den Kommandanten der Lager, Generaloberst Swiridow, hervor. Anlass für das Schreiben vom 24. Juni 1947 ist die Weigerung der Lagerleiter, weiter Häftlinge ohne Zustimmung eines Militärstaatsanwalts in ihre völlig überfüllten Einrichtungen aufzunehmen. Schawer stellt dazu fest: ”Die Festnahme von Personen, die im Rahmen des NKWD-Befehls Nr. 00315 ... in die Speziallager überstellt werden, erfolgt in einem Sonderverfahren, gegen sie wird keine Anklage erhoben, und Ermittlungsunterlagen, wie sie die Strafprozessordnung vorsieht, gibt es nicht. [...] Ich bitte Sie, die Leiter aller Speziallager anzuweisen, dass die fehlende Sanktion eines Militärstaatsanwaltes nicht als Grund für eine Verweigerung der Aufnahme des Spezkontingents in die Lager gelten kann...” (3)

Der für die Rehabilitierung zuständige russische Hauptmilitärstaatsanwalt Oberst Leonid Kopalin beschrieb die Verhaftungspraxis der dafür zuständigen Operativgruppen bei einem Besuch in Deutschland einmal wie folgt: „Es begann eine Art Wettbewerb bei der Einweisung in Speziallager. In der Folgezeit zeigte sich, dass einige Operativgruppen ihr Einlieferungskonto auch dadurch aufstockten, das sie den Lagerchef mit Spirituosen bestachen. Nicht zufällig antwortete der Chef eines Speziallagers bei einer der operativen Beratungen der Operativgruppenleiter auf die Frage: ‘Auf welche Art nehmen Sie das Spezkontingent auf?’ frech: ‘In Abhängigkeit von der Menge und der Qualität des mitgeschickten Cognacs!’“ (4)

Auch Bautzen war mit 7.000 Gefangenen überfüllt, daher errichtete man für die Internierten auf dem freien Gelände ein provisorisches Außenbarackenlager. Die Haftbedingungen waren für uns heute unvorstellbar. Vor den Zellenfenstern der von Militärtribunalen Verurteilten waren große Blenden montiert, die jeden Blick nach draußen verhinderten. In den früheren Einzelzellen lebten fünf bis sechs Häftlinge auf engstem Raum und unter katastrophalsten Bedingungen. Andere Häftlinge waren dagegen in früheren Arbeitssälen mit bis zu 400 Menschen untergebracht, von dem ein Modell im Keller unserer Kapelle ausgestellt ist. Die mangelhaften hygienischen und sanitären Verhältnisse in den ungeheizten Zellen sowie die unzureichende Ernährung führten ständig zu Krankheiten und Epidemien, besonders Tuberkulose und Typhus. Die Häftlinge trugen jahrelang die Kleidung, die sie bei ihrer Festnahme getragen hatten. Man schlief auf blanken Holzgestellen, bis die sowjetische Lagerverwaltung Ende 1947 endlich Decken und Strohsäcke ausgab. Für die Notdurft diente ein Kübel in der Zelle, der oft nicht einmal einen Deckel hatte.

Da die Häftlinge kein Papier besitzen durften, fehlte es nicht nur an so elementaren Dingen wie Toilettenpapier, es bedeutete bis 1950 auch, keine Briefe schreiben zu können oder ein Buch zu lesen. Einfachste Hygiene-Artikel wie eine Zahnbürste waren ein unerreichbarer Luxusartikel. Zusammengedrängt auf engstem Raum, ohne jegliche Intimsphäre, tagtäglich den Wanzen und Flöhen ausgesetzt, ohne jegliche Beschäftigung oder Arbeit der Monotonie ausgesetzt, ohne Wissen um die Angehörigen draußen und vom ständigen Hunger geplagt, vegetierte man von einem Tag zum nächsten.

Als im Dezember 1946 eine Anforderung nach Arbeitskräften an die Lager erging, befanden sich im März 1947 von den ursprünglich 74.500 Lagerinsassen nur noch 5.232 in einem Zustand, der sie selbst nach sowjetischen Normen für einen solchen Arbeitseinsatz in Frage kommen ließ. Der Rest der Insassen war körperlich derart geschwächt, dass er für einen Arbeitseinsatz nicht mehr in Frage kam. So fanden sich im Lager Mühlberg unter 10.500 Häftlingen nur ganze 1.700 arbeitsfähige Häftlinge und im Lager Lieberose unter 7.000 nur gerade einmal noch 600.

Der offizielle Abschlussbericht der „Abteilung Speziallager“ aus dem Jahr 1950 nennt, bezogen auf die 122.671 deutschen Lagerinsassen aller zehn Lager, 42.889 Verstorbene. Hinzu kommen noch 756 exekutierte Gefangene.
„Mit mindestens 12.000 verhungerten und erfrorenen, an Dystrophie, Ruhr, Tuberkulose oder anderen Krankheiten gestorbenen Menschen erreichte die Todesrate ein ähnliches Ausmaß wie zuvor im nationalsozialistischen Konzentrationslager, obwohl die Häftlinge dort nicht nur an den Lagerbedingungen zugrunde gingen, sondern von Gas sowie mit Strick und Kugeln, um ihr Leben gebracht worden waren.“ sagte der Leiter der Gedenkstätte Sachsenhausen Dr. Günter Morsch im Dezember 2001 bei der Eröffnung des Museums zur Geschichte des sowjetischen Speziallagers. (5)


In Bautzen waren aber nicht zur Männer, sondern zeitweise auch Frauen inhaftiert - und in Bautzen kamen auch Kinder zur Welt. Der Autor selbst wurde im April 1948 in Bautzen in einer Zelle im Keller des Krankenreviers geboren. Die genaue Zahl der in allen zehn Lagern geborenen Kinder lässt sich heute nicht mehr ermitteln. In Bautzen waren es jedoch mindestens zehn Kinder, die dann später verlegt wurden. Fast alle kamen nach Sachsenhausen, das zum zentralen Lager für alle verurteilten Frauen mit einer geringen Haftstrafe wurde, was damals 15 Jahre und weniger bedeutete. In der Regel wies die Lagerbuchführung Kinder nicht gesondert aus. Manchmal sind Geburten aber von der Sanitätsabteilung festgehalten oder auf einer Karteikarte der Mutter erwähnt worden. Eigene Unterlagen über Kinder wurden in keinem Fall angelegt. Für die Lagerbürokratie existierten sie nicht. Besonders in den ersten Jahren waren ihre Überlebenschancen daher auch gering. So waren viele Kinder mit der in allen Lagern grassierenden Tuberkulose infiziert; erkrankten an Typhus oder Diphtherie. Bedingt durch den schlechten körperlichen Zustand der Frauen kam es auch immer wieder zu Früh- und Totgeburten. So berichtet Christa Kirchner, die als Ehefrau eines angeblichen Agenten des amerikanischen Geheimdienstes in Berlin verhaftet war, aus dem Lager Sachsenhausen, das die Kleidung ihrer Tochter aus der Wäsche der Verstorbenen bestand und die Mütter für jeweils fünf Kinder pro Tag eine Flasche Milch bekamen. Die Milch wurde allerdings nicht regelmäßig ausgegeben und war auf dem Weg zum Empfänger bereits mehrmals mit Wasser verdünnt worden. (6) Ihren in Bautzen inhaftierten Ehemann konnte sie erst nach über fünf Jahren von der Geburt der Tochter informieren, nachdem sie 1950 vorzeitig entlassen worden war. Erstmals in die Arme genommen hat er seine Tochter 1956, im Alter von zehn Jahren.

Die jüngste der inhaftierten Mutter war gerade 20 Jahre, ihre Tochter drei Monate alt. Die älteste Mutter war bereits 42 und hatte ebenfalls eine drei Monate alte Tochter. Sie starb, wie Zeitzeugen berichten, kurze Zeit später und das Kind wurde einer anderen Frau zugewiesen, deren Tochter kurz zuvor verstorben war - eine Vorgehensweise, die aus allen Lagern berichtet wird. Mehr Informationen zu Kindern sind auf der Internetseite http://kindheit-hinter-stacheldraht.de/ sowie auf der Webseite des Autors zu finden.

Mit dem offiziellen Ende der Entnazifizierung im Sommer 1948 wurden die ersten Internierten aus den Lagern entlassen. 1950 erfolgte dann die Auflösung der letzten drei Lager Bautzen, Sachsenhausen  und Buchenwald.  Wegen der massiven Kritik an den Zuständen in den Lagern in der Westpresse, wurden alle zur Entlassung anstehenden Häftlinge zuvor aufgepäppelt und neu eingekleidet. Dies wurde im Befehl Nr. 0082/7 vom 13. Januar 1950 festgelegt, der genau vorschrieb, wie die Häftlinge der freigelassenen Spezialkontingente gekleidet sein mussten, was sie zu Essen erhielten und wer sie auf welchem Weg zu begleiten hatte. (7)

Am 16. Februar 1950 waren dann alle sowjetischen Speziallager auf dem Boden der inzwischen gegründeten DDR von internierten Personen geräumt. Etwa 15.000 Häftlinge kamen frei. Die durch ein Militärtribunal (SMT) verurteilten Häftlinge wurden dagegen dem Innenministerium der DDR zur weiteren Strafverbüßung übergeben. In Bautzen betraf das 5.400 Personen. Sie verblieben am Ort und unterstanden jetzt der DDR-Justiz. Da sich die Haftbedingungen mit der Übergabe an die DDR noch einmal erheblich verschlechterten, kam es im März 1950 in der Anstalt zu Hungerprotesten, die von der „Deutschen Volkspolizei“ mit äußerster Brutalität niedergeschlagen wurden.


Erst Anfang 1954 wurde die erste größere Anzahl von Häftlingen „begnadigt“ und entlassen. Aber auch danach befanden sich noch weit über 5.000 durch ein sowjetisches Militärtribunal verurteilte Personen im Strafvollzug der DDR. Erst 1956/57 ging, bis auf wenige Ausnahmen, auch für sie dieses bittere Kapitel der deutschen Nachkriegsgeschichte zu Ende.

Auch wenn ab Mitte der 50iger Jahre politische Häftlinge der DDR nicht mehr nach Bautzen 1 sondern verstärkt in das MfS-Gefängnis in der Bautzener Innenstadt gebracht wurden, blieb das „Gelbe Elend“ bis zum Ende der DDR das Synonym für politische Haft. Der Spruch „Ab nach Bautzen“ war bis 1989 hier ein geflügeltes Wort.

Für die Opfer dieser politischen Verfolgung stehen das Gräberfeld und diese Gedenkkapelle.

 Ich danke Ihnen für Ihre Aufmerksamkeit.


Quellen:

[1] Peter Erler, Thomas Friedrich, Das sowjetische Speziallager Nr. 3 Berlin-Hohenschönhausen, Berlin 1995, S. 134ff.
[2] So Marschall Sokolowski und Generaloberst Serow in einem Schreiben vom 4.12.1946 an Stalin und Berija, vgl. Sowjetische Speziallager Bd. 2, S. 264 ff.
[3] GA RF, f. 9409, op. 1, d. 140, l. 27, 24. Juni 1947. Der Brief belegt die grundsätzlichen Überlegungen der sowjetischen Besatzungsmacht zur Internierungspraxis.
[4] Günther Wagenlehner, Die russischen Bemühungen um die Rehabilitierung der 1941 - 1956 verfolgten deutschen Staatsbürger, Bonn, 1999, S. 84, ISBN 3-86077-855-2
[5] Begrüßungsansprache zur Eröffnung des Museums zur Geschichte des sowjetischen Speziallagers Nr. 7/Nr.1 in Sachsenhausen 1945 bis 1950, 9. 12.2001, Dr. Günter Morsch, Hsg. Gedenkstätte Sachsenhausen
[6] Alex Latotzky, Kindheit hinter Stacheldraht, Leipzig 2001, S. 26, ISBN 3-931801-26-8
[7] „Hunger - Kälte - Isolation“, Erlebnisberichte und Forschungsergebnisse zum sowjetischen Speziallager Bautzen, S. 90

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